Verpackungssteuer erst 2027?
Schwäbisch Gmünd. Eine Verpackungssteuer schließt die Stadtverwaltung nicht mehr aus. Ein entsprechender Beschluss soll aber später erfolgen, als von der Fraktion söl bei den Haushaltsberatungen beantragt wurde. Weniger Müll und mehr Mehrweg Fraktionsvorsitzender Sebastian Fritz möchte das Tübinger Modell auch in Gmünd etabliert wissen. Ziel sei es, Verpackungsmüll spürbar zu reduzieren, Mehrwegsysteme zu stärken und das Konsumverhalten zu verändern. Je früher eine solche Verpackungssteuer eingeführt werde, desto schneller gebe es Einnahmen für die Stadtkasse.
Einführung ab Sommer 2027?
Eine Einführung der Steuer bis Sommer 2026 sei aktuell nicht möglich, antwortet die Verwaltung. Das liege ganz einfach an der Kapazität der Steuerabteilung. Änderungen bei der Grundsteuer, Hundesteuer, Vergnügungssteuer und die Einführung einer möglichen Übernachtungssteuer seien schon eine große Hürde. Man habe Sommer 2027 als Ziel für eine mögliche Verpackungssteuer.
Copyright Gmünder Tagespost, 17.12.2025
